hegel
denken.
Die
Vorlesung stellt „Hegel“ vor – nicht die Person, sondern den
Textzusammenhang, der unter diesem Namen überliefert ist, und auch die
Form(en) des durch Hegel initiierten und methodisch ausformulierten
spekulativen Denkens.
Wie
funktioniert, wie „arbeitet“ das Hegelsche Denken? Dieser Leitfrage
wird in der Vorlesung quer durch verschiedene Werke und Themen Hegels
nachgegangen.
Zwei
weiteren Punkten soll außerdem eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet
werden. Zum einen: Wie setzt sich Hegel auseinander mit Kant und wie
positioniert sich das Hegelsche Denken als Überwindung und „Aufhebung“
der Transzendentalphilosophie? Zum anderen: Was wäre ein Philosophieren
„nach“ Hegel? Endet nicht mit Hegel jegliche Philosophie? Wer wissen
möchte, wieso die zuletzt genannte (extreme) Frage nach dem Ende der
Philosophie sich mit Hegels Denken tatsächlich stellt, sollte die
Vorlesung besuchen.
Die
Veranstaltung richtet sich an Studierende im Grund und im Hauptstudium.
Sie hat einführenden Charakter, wird aber das Abenteuerliche des
Hegelschen Philosophieren nicht umgehen.