Theorien des Todes und der Endlichkeit

Die Vorlesung nimmt ein schwieriges, aber auch abenteuerliches Thema in den Blick.

Der Tod hat zwar die Philosophie aller Epochen beschäftigt – als kosmologisches Problem (wo sind die Toten?), als metaphysische Herausforderung (was „ist“ der Tod?), als existentielle Frage (was geschieht mit mir im und nach dem Sterben?), als moralisches und rechtlich-politisches Thema (wofür sterben? warum [nicht] töten? wie den Umgang mit dem Tod regeln?) und nicht zuletzt als logisches Problem (wie ist die Endlichkeit der Lebensspanne, der persönlichen Existenz, des Menschen oder –
modern – des biologischen Lebens zu denken?). Jedoch: Obwohl Tod und Endlichkeit „große Fragen“ sind, findet man regelrechte „Todestheorien“ in der Philosophie nicht einfach vor.


In der Vorlesung wird ein Überblick versucht, der sehr verschiedene historische Epochen einbezieht. Leitfragen sind: Wie wird der Tod gedacht – und wie (oder auch inwiefern) hängen das Phänomen des Todes und das Problem Endlichkeit zusammen?

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